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Endabnahme

Die Arten der Abnahme regelt § 12 VOB/B bzw. § 640 BGB.  Für in sich abgeschlossene und fertiggestellte Teile einer Werkleistung sind (Teil-)Abnahmen möglich.

Nach § 12 VOB/B ist auf Verlangen des Auftragnehmers nach Fertigstellung die Abnahme der Leistung binnen 12 Werktagen durch den Auftraggeber durchzuführen (eine andere Frist kann vereinbart werden). Wegen wesentlicher Mängel kann die Abnahme bis zur Beseitigung verweigert werden. Eine förmliche Abnahme hat stattzufinden, wenn eine Vertragspartei es verlangt. Jede Partei kann auf ihre Kosten einen Sachverständigen zuziehen. Hinweis: Wird keine Abnahme verlangt, so gilt die Leistung nach 12 Tagen ab schriftlicher Mitteilung über die Fertigstellung der Leistung als abgenommen. Hat der Auftraggeber die Leistung oder einen Teil der Leistung in Benutzung genommen, so gilt die Abnahme nach Ablauf von 6 Werktagen nach Beginn der Benutzung als erfolgt (wenn nichts anderes vereinbart ist)

Nach § 640 BGB ist der Besteller verpflichtet, das vertragsmäßig hergestellte Werk abzunehmen, sofern nicht nach der Beschaffenheit des Werkes die Abnahme ausgeschlossen ist. Wegen unwesentlicher Mängel kann die Abnahme nicht verweigert werden.